Destinations, Florida, Miami, USA
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Endless Summer: Sightseeing-Tipps für Miami

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Florida, der Sunshine State der USA: weiße Sandstrände, überall Palmen und Bananenpflanzen und endloser Sommer. Kein schlechtes Ziel, um gemeinsam mit meiner Schwester vom Herbst in Berlin noch einmal 10 Tage Pause zu machen. Für mich war es die dritte Reise in die USA, bisher kannte ich nur New York City.

Unsere erste Station in Florida war Miami – eine interessante, aber auch verrückte und merkwürdige Stadt, die mich an jedem Tag überrascht hat. Wusstet Ihr, dass Miami nach New York und Chicago die höchsten Wolkenkratzer in den USA hat? In Downtown hatte ich das Gefühl, dass an jeder Straßenecke ein neues Gebäuder entsteht. Was ebenfalls so typisch für die USA ist, gilt auch in Miami: Die Distanzen sind riesig, ohne Auto geht nichts.

Wir hatten kein Auto. Wie kommt man trotzdem von A nach B? Mit der MetroRail und dem kostenlosen MetroMover sind die meisten Top-Sehenswürdigkeiten in Downtown gut zu erreichen. Beide fahren auf Hochtrassen zwischen und teilweise sogar durch die Hochhäuser hindurch, was schon ziemlich cool ist. Außerdem haben wir sehr gute Erfahrungen mit der App Lyft gemacht, die private Taxis vermittelt.

Miami zeigte sich uns dann aber auch noch von anderen Seiten und ich habe einige persönliche Highlights gefunden, die Ihr in der Stadt (und Umgebung) nicht verpassen solltet:

Little Havana

Das von kubanischen Einwanderern geprägte Viertel Little Havana in Miami ist im Vergleich zu Downtown eine ganz andere, eigene Welt. Noch stärker als im restlichen Florida ist hier die spanische Sprache vertreten. Am besten schlendert man einmal die Calle Ocho, die Hauptstraße, hoch und runter. Dabei trifft man auf Domino spielende Rentner und viel Kunst. An jeder Ecke steht ein Hahn und große Murals schmücken die Seitenstraßen. Häufig sind Helden Kubas oder auch der USA dargestellt.

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South Beach

Die vorgelagerte Insel bietet alles, was ich mir immer unter Miami vorgestellt habe: Weiße Sandstrände, Art decó Architektur und schicke Autos. Und natürlich Sportler: Jogger, Radfahrer, Skater und Inlineskater machen hier allen ein schlechtes Gewissen, die den Urlaub zur sportfreien Zone ernannt haben. Vom Muscheln Suchen am Strand mal abgesehen, denn das haben wir wirklich ausdauernd und bis zur Perfektion betrieben. Besonders schön flanieren und shoppen kann man ansonsten auch auf dem Española Way und der Lincoln Road.

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Bayside Marketplace

Der coolste Ort in Downton Miami mit Shoppingmall und Jachthafen, an dem täglich Livemusik gespielt wird. Außerdem gibt es hier ein Bubba Gump Restaurant! Davor kann man auf der berühmten Bank Platz nehmen, genau wie Forrest Gump. Auch die Pralinenschachtel ist da. Ihr wisst ja:

“Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt.“

Hier bekommt Ihr auf jeden Fall ein lustiges Foto als Andenken. Ein schönes Souvenir ist auch die Münze mit Forrest Gump Motiv, die man an einer Prägemaschine quasi selbst “herstellen“ kann. Haben wir natürlich auch gemacht!

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Everglades National Park

So ein cooles Geburtstagsgeschenk bekommt man auch nicht alle Tage: Eine Tour in die Everglades! Am Vormittag wurden wir in Miami mit dem Bus abgeholt. Nach etwa 30 Minuten hatten wir ihn auch schon erreicht, den drittgrößten Nationakpark der USA. Im Bus gab es noch eine interessante Einstimmung per Audioguide und kaltes Wasser für alle. Mein Tipp: Packt auch auf jeden Fall das Insektenspray mit ein!

Die Everglades sind eigentlich ein sehr langsam fließender Fluss, der durch viel Regen entstanden ist. Außerdem ist es der einzige Ort der Erde, an dem Krokodile und Alligatoren zusammen leben. Sie begrüßen uns dann auch direkt am Eingang. Also schnell rein ins Airboat und Ohrstöpsel rein! Mit dem Boot fahren wir etwa 45min vorbei an urwaldartigen Inseln und durch eine Graslandschaft, von der man kein Ende sieht. Mal mehr, mal weniger rasant gleiten wir so über den Fluss und am Ende ist alles viel zu schnell vorbei. Im Anschluss gibt es aber noch eine kleine Tiershow im Park und einen Trail, der uns auf Holzbrücken durch die Anlage führt.

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Mein Buchtipp für eine Reise nach Miami ist der Reiseführer “111 Orte in Miami und auf den Keys, die man gesehen haben muss“ von Gordon Streisand, in dem vor allem skurrile und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten vorgestellt werden. Dazu gibt es zahlreiche Hintergrundinformationen.

4 Kommentare

  1. Erinnerungen! In Lil Havanna habe ich mal gecouchsurft. Und in diesem Everglades-Park stand mir plötzlich so ein ausgewachsener Alligator im Weg. Hach. Durch den Artikel bekomme ich wieder Fernweh.

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