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Boarderlines: Interview mit Andreas Brendt

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Eine Reise nach Bali 1996 ändert für Andi alles: Hier steht er zum ersten Mal auf einem Surfbrett und hat seinen Sinn des Lebens gefunden.

Über Monsterwellen und die Frage “Karriere oder Leidenschaft?“ schreibt Andreas Brendt in seinem ersten Buch “Boarderlines“. Denn plötzlich sieht er sich zwischen zwei Welten: Seinem Studium in Köln und dem Wunsch, einfach nur zu Surfen. Er nutzt jede freie Minute, um seinem Hobby nachzugehen, in den Semesterferien arbeitet er als Surflehrer. Bis zum Studienabschluss, danach muss er sich entscheiden: “Surfer oder Akademiker. Grenzenlose Freiheit verlieren oder Traumjob gewinnen?“

Wer stellt sich nicht auch hin und wieder Fragen wie diese? Und träumt davon, aus dem Alltag auszubrechen und ein Leben an den schönsten Plätzen der Welt zu führen? Vielleicht macht es daher so viel Spaß, Andi auf seinem Weg zu begleiten. Sein Buch ist witzig und ehrlich geschrieben und auch für Nicht-Surfer unterhaltsam, wobei das Surfen natürlich immer im Mittelpunkt steht.

Themen:

Surfen, Abenteuer

Lesetipp für:

Fernwehgeplagte (Surfer) und alle, die von einem Leben am Strand und ohne Verpflichtungen träumen.


Autoreninterview mit Andreas Brendt

Wie er dazu kam, seine Erlebnisse in einem Buch festzuhalten – mittlerweile sind es schon zwei, “Boarderlines – Fuck You Happiness“ erschien 2015 – hat mir Andi im Interview verraten.

Hast Du schon vor Deiner ersten Reise ein gewisses Fernweh gehabt? 

Weiß ich nicht genau. Ich glaube, ich war gerne unterwegs, aber mit der ersten weiten Reise hat sich alles verändert. Total! Auf einmal war ich auf einem neuen Lebensweg und nichts davon mehr aufzuhalten.

Was hat Dich letztendlich dazu bewegt, über Deine Erlebnisse ein Buch zu schreiben?

Ich war irgendwann mal ein paar Jahre am Stück unterwegs und in dieser Zeit habe ich dann häufiger Reisemails nach Hause geschrieben, um den Kontakt nicht ganz zu verlieren. Und da kamen dann solche Kommentare: “Da musst du unbedingt mal ein Buch draus machen, das ist alles so witzig.“ Ich glaube damit war die Idee in meinem Hinterkopf und ein paar Jahre später gabs dann ein Lebensereignis, das eine Menge Energie freigesetzt hat. Die musste irgendwo hin, also hab ich einfach mal angefangen. Ne, mich irgendwie voll reingestürzt.

Was war der beste Rat, den Du während des Schreibens bekommen hast?

Es gab einige und die Kunst war, die Anregungen aufzugreifen, die zu mir und dem, was ich machen wollte, passen. Das war ein großer Lernprozess für mich. Und sonst: “50 Werkzeuge für gutes Schreiben“ von Roy Peter Clark. Meine Bibel.

Hast Du ein paar Tipps für angehende Surfer?

If you are in doubt… paddle out. Im Ernst: Surfen lernt man im Wasser. Egal, wie die Wellen sind, wenn man viel Zeit im Wasser verbringt, wird´s immer schöner….

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Fotos: Andreas Brendt

Welche Reiseziele bzw. Surfspots stehen noch auf Deiner Liste?

Surftechnisch vor allem Madagaskar. Und sonst würd ich mal gern mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren und durch die Mongolei in den Himalaya…

Machst Du auch mal Urlaub ohne Surfen zu gehen? Zum Beispiel einen reinen Städtetrip?

Hab ich seit Jahren vor und dieses Jahr muss das mal klappen. Ich mag Städte, aber um Deine Frage zu beantworten: Viel zu selten. Aber ich war 3 Monate in Indien und das ohne Brett.

Lieben Dank Andreas für das schöne Interview! 🙂

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Fotos: Andreas Brendt

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