Ein Tag Auszeit in Warnemünde

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Das Meer – es hilft uns den Kopf frei zu bekommen, neue Gedanken zu formen und Unbedeutendes auszublenden. Es ändert unsere Perspektive. Zumindest ist es bei mir so, wenn ich wie inzwischen jedes Jahr mit Familie und Freunden zusammen nach Warnemünde fahre (ab Berlin sind es nur 3h). Ein Tag am Meer. Ein Tag Auszeit.

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Hier am Meer ist alles anders als in der Stadt: Die Farben, das Licht und die Gedanken, die einem in den Kopf kommen. Warnemünde ist mit seinen kleinen Gassen, den historischen Ferienhäusern und der Strandpromenade perfekt für einen Miniurlaub. Wie ein Besuch im Freizeitpark. Wir genießen unser Picknick am Strand, sammeln Muscheln und haben am meisten Spaß dabei, einfach nur auf’s Meer hinauszuschauen. Das geht natürlich auch besonders gut auf der Mole oder dem Leuchtturm, der hinter uns neben dem Teepott in die Luft ragt (Eintritt 2€).

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Alles ist friedlich, bis auf die frechen Möwen, die einem sogar das Brötchen aus der Hand klauen. Die kleine blau-weiße Strandbahn tuckert über die Promenade. Wir stöbern im Plattenladen und schlendern durch blumengeschmückte Querstraßen zum Kirchenplatz. Hier gibt es viele Cafés, Restaurants und die Buchhandlung Krakow, in der wir ebenfalls kurz verweilen. Am Ende unseres Spaziergangs landen wir schließlich im Edvard-Munch-Haus am Alten Strom. Bei einer sehr interessanten Führung erhalten wir Einblicke in das Leben und die Werke von Edvard Munch. Der norwegische Maler verbrachte hier zwischen 1907 und 1908 einige sehr produktive Monate.

Warnemünde war also schon damals ein idealer Ort für Aussteiger auf Zeit.

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Tipp: Zur jährlichen Hanse Sail in Warnemünde und im Rostocker Hafen bietet sich die Gelegenheit, die imposantesten Segelschiffe ganz nah zu erleben. Einige kann man sogar betreten – und dabei echtes Piraten-Feeling spüren!

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7 Kommentare

  1. An Warnemünde habe ich auch gute Erinnerungen. Wir hatten damals eine Führung durch das Städtchen und haben unter anderem gelernt, was es mit den kleinen Figürchen auf sich hat, die auf den Fensterbänken stehen. Wenn sie nach vorne schauen, ist die Dame des Hauses frei, wenn sie nach hinten schauen, ist gerade besetzt…. Viele Grüsse http://www.dergutereisende.com

    • Na das ist doch mal eine tolle Anekdote, die kenn ich noch nicht. Klingt interessant, vielleicht mache ich bei meinem nächsten Besuch in Warnemünde auch mal eine Führung mit. Danke für den Tipp! Liebe Grüße

  2. Sehr schöne Bilder, bin stark Heimweh gefährdet. Gut, dass Berlin so nah an der Ostsee ist. 😉
    Die frechen Möwen sind inzwischen zu kleinen Raubtieren mutiert, sie klauen Eis und Fischbrötchchen.
    Liebe Grüße, Ines

    • Find ich auch, auch für dieses Jahr habe ich mir wieder vorgenommen öfters nach Warnemünde zu fahren, wenn es schon so nah ist 😉 LG

  3. Katja Elflein

    aber bitte nicht mit einem Freizeitpark vergleichen. Das Leben am Meer ist deutlich härter als der Job eines Statisten. sonst super gut geschrieben… bis bald in der Hansestadt Rostock mit dem Stadtteil Ostseebad Warnemünde. ❤

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