Romantik im Tiergarten: Berlins schönster Park

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Kollaboration

Hohe Bäume spenden angenehmen Schatten, der Geruch von frisch gebackener Pizza liegt in der Luft und wir warten auf ein freies Boot, das uns auf den See hinaus bringt. Der Tiergarten bietet als Berlins schönster Park die perfekte Kulisse für einen romantischen Tag am Wasser mitten in der Großstadt. 

Ein romantischer Miniurlaub im Tiergarten: Berlins schönster Park

Entspannte Orte kann man eigentlich in jeder Großstadt finden und auch die Hotels in Berlin sind oft nur ein paar Stationen vom Miniurlaub entfernt. Wir starten unsere kleine Auszeit an diesem heißen Julisonntag an der S-Bahnstation Tiergarten. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir unser Ziel, das Café am Neuen See, auch schon erreicht. Überall im Park sitzen Freunde, Verliebte und Familien zusammen und picknicken, spielen oder beobachten die Ruderboote, die wie kleine Farbtupfer zwischen den Blättern der Bäume aufblitzen. Am Bootsverleih angekommen, bekommen wir eine Wartenummer. Bei diesem Wetter ist der Andrang natürlich groß. Da wir Hunger mitgebracht haben, kommt uns die Wartezeit allerdings auch sehr gelegen und wir teilen uns solange eine große Salamipizza.

Als wir fertig sind, steht auch schon unser Boot bereit und wir können gar nicht schnell genug einsteigen und vom Steg hinaus auf den See rudern. Erstmal Schuhe ausziehen und die Füße ausstrecken. Auf dem Handy läuft kurz die Titelmusik von Fluch der Karibik, dann genießen wir die Ruhe und konzentrieren uns darauf, ab und zu anderen Booten auszuweichen. Schildkröten, die hier leben sollen, sehen wir nicht, dafür begegnen wir vielen Enten und Hunden, die vom Ufer in den See springen. Unter tiefhängenden Ästen fahren wir in kleine Buchten und genießen für einen kurzen Moment die “Einsamkeit“.

Nach einer Stunde legen wir wieder am Steg an und gehen an den buntbemalten Strandhäuschen vorbei noch einmal zurück in den Biergarten, denn es warten noch zwei große Stück Erdbeerkuchen mit Sahne auf uns. Wir verspeisen sie im Schatten der Bäume mit Blick auf den See; wahrscheinlich genauso, wie schon die Gäste im Jahr 1896, als das Café am Neuen See eröffnete. Auch dafür, dass er sich nicht so rasant verändert wie andere Ecken in Berlin, mag ich diesen Ort so sehr.


Anmerkung: Hotels.com hat mir etwas geschenkt (Tickets, Taschengeld), aber alle Ansichten und Eindrücke sind meine eigenen.

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